Schenke sinnvoll!

In nicht mal einem Monat steht Weihnachten vor der Tür! Die Wirtschaft lebt hoch, alle kaufen etliche Geschenke, basteln, backen und dabei vergeht die Zeit wie im Flug. Und dann wenn die Feiertage vorbei sind, denkt man wieder an all die Freunde und Verwandten, die man wieder nicht besucht hat, weil alles ja so stressig war.

Doch nächstes Jahr machst du es anders, nicht wahr?


Da bin ich gespannt! Hier ein kleiner Denkanstoß (inkl. einer Anleitung, wie du dein Leben minimalistischer gestalten kannst) von mir:

Ich selbst beschenke lieber jemanden, als beschenkt zu werden. Mittlerweile bin ich 22 Jahre jung und frage mich immer wieder, wenn mein Geburtstag bevorsteht, mit was ich beschenkt werde. Oft weiß ich gar nicht so ganz, wie ich reagieren soll. Ein Geschenk kann vieles bedeuten, wie beispielsweise soll es einfach eine nette Geste sein, weil man zu Besuch kommt, oder das Geschenk soll einen Fehler wieder gut machen oder deren Dankbarkeit ausdrücken. Doch muss man da etwas kaufen?

Man kann dennoch so viel besitzen und besitzt im Endeffekt nichts, denn wenn du stirbst kannst du all die materiellen Gegenstände nicht mitnehmen. Sondern nur deine Erinnerungen!

Somit kommen wir zu Schritt 1: Frage dich, was du wirklich brauchst! Was benötigst du zum Leben – ganz klar: eigentlich nur Kleidung, Nahrung, ein Zuhause, ein soziales Netz, Gesundheit und eine sinnvolle Aufgabe. Schritt 2 hängt mit Schritt 1 zusammen, da du dir dieselbe Frage stellst. Jedoch nicht in der du-Form, sondern aus der Sicht deiner Freundin, deines Bruders, deines Partners oder sonst jemanden, den du beschenken möchtest. Es wird die selbe Antwort auf die Frage fallen. Was heißt das jetzt für dich?

Was kann man jemanden schenken, der eigentlich alles schon hat, was man braucht? Bist du ratlos? Ich habe hier die Antwort: Schenke Zeit!

Das klingt im ersten Augenblick wahrscheinlich nach sehr wenig. Jedoch ist es das kostbarste Geschenk, dass du jemanden machen kannst!

Verbringe ein Wochenende mit deinem Partner in der Therme, triff dich mit einer Freundin am Glühweinstandl, geh mit deinem Bruder essen, etc.

Bei all diesen Aktivitäten kannst du dich mit der beschenkten Person unterhalten, Erinnerungen schaffen und später mal mit einem Lächeln daran zurückdenken. Das ganze tut nicht nur deinem Geldbörsel gut, sondern auch dir selbst. Du redest mit anderen, kommst auf neue Ideen, lachst, vielleicht weinst du auch (vor lauter Lachen), lernst vielleicht sogar wieder neue Leute kennen, etc.

Nur zuhause zu sitzen und dann irgendwann die Geschenke zu überreichen ist doch 0815 – probiere es aus und schenke deine Zeit!


Minimalismus kannst du nicht nur beim Schenken anwenden, sondern dadurch auch dein ganzes Leben umstrukturieren.

Was ist Minimalismus eigentlich? Ist das wieder ein Trend in der Blogger-Branche? Eher nicht! Es ist einfacher anzuwenden als gedacht und hilft dir selbst dich von allem belastenden Gegenständen, die dein Zimmer, deine Wohnung, dein Haus oder dein Auto zu müllen. Die Idee dahinter ist, dass man nur das Nötigste besitzt, das man tatsächlich braucht!

Und zwar geht das so:

Sortiere alles aus, was du nicht brauchst, wie beispielsweise Staturen, alte Schulbücher, Kleidung, die du nie trägst, usw.

Auszumisten ist nicht allzu spannend für dich? Hier ’ne kleine Motivation: Wenn du weniger Zeugs besitzt, musst du weniger putzen beziehungsweise aufräumen und hast somit viel mehr Zeit für andere Aktivitäten, wie beispielsweise kannst du dich mit deiner Cousine in einem Café treffen.

Wenn du fertig mit dem Aussortieren bist, dann kategorisiere das Ganze in verschiedene Bereiche, wie beispielsweise Erinnerungen, Notwendigkeiten, Dokumente, Verschenken, Verkaufen, etc. Hierbei kannst du über diverse Plattformen deine Kleidung, alte Spielsachen, etc. verschenken oder verkaufen. Tipp: Lagere Unbrauchbares definitiv nicht ein! Das belastet dich nur und hat nichts mit Minimalismus zu tun.

Wenn du während dem Ausmisten etwas siehst und dir denkst, du willst es aufheben, weil es eine allzu schöne Erinnerung ist. Dann mache das! Aber wenn du diese Erinnerung nur in den Karton packst und diesen am Dachboden oder im Keller verstaust, hat das wenig Sinn! Dann muss der Gegentand weg.

Als Minimalist überlegst du gibt, was du einkaufst – egal worum es sich handelt. Frage dich immer: Brauche ich das wirklich?

Organisation spielt bei Minimalismus eine große Rolle, denn wenn du nur das Nötigste in deinen vier Wänden hast, dann sollest du das alles rasch finden. Somit brauchst du einen gut organisierten Schrank oder ein tolles, übersichtliches Regal.

Der beste Vorteil an der ganze Geschichte: Du sparst Geld! Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern jede Menge. Denn dadurch dass du so wenig kaufst – also nur das Nötigste -, bleibt dir sehr viel am Monatsende übrig.

Der letzte Gedanke für deinen neuen Lebensstil ist, wie viele Quadratmeter du zum Leben benötigst. Wenn du weniger besitzt – weniger Kleidung, Möbel, etc. -, dann wird es Zeit, dass du überlegst, ob du dir nicht ein kleineres Zuhause suchst.


Und was schenkst du zu Weihnachten?

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