Unser Erzfeind: Plastik

Auf den ersten Blick sieht das Foto ja total süß aus, weil man nur den Delphin betrachtet. Doch lies erstmal den Text, bevor du weiter schmunzeltest!

Und? Was sagst du jetzt? Ein Wahnsinn oder? Traurig genug, doch wer tut etwas dagegen? Verzichtest du auf Plastik oder ist dir das alles scheißegal? Denke um! Denn es gibt keinen Planet B! Wir müssen etwas tun.


In meinen Feed via Instagram fand ich dieses Bild und ich durchforstete sogleich deren Profil. Ich muss eigentlich nicht viel dazusagen, oder? Das Bild spricht für sich. Ohne Worte!

Plastik ist der Pelz von heute! – Saarbrücker Zeitung

Erst stand in der Zeitung ein Artikel über einen toten Wal, der über 40 Kilogramm Plastik in seinem Körper hatte. Ist das nicht erschreckend genug?

Der Erzfeind unseres Planeten trägt einen Namen: Plastik!  Kunststoff ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Dieses Material kommt überall und immer vor. Fast alles ist damit verpackt, abgefüllt oder gesichert.

Jedes Jahr gelangen rund neun Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Ozeane. Rund 20% des Mülls stammt von Schiffen, der Rest gelangt vom Festland über Abwasserkanäle und Flüsse, durch Windverwehung oder Eintrag über die Strände ins Meer.

Unbenannt

Deine Zeit hier auf Erden ist begrenzt. So auch die Zeit unseres Planets, wenn wir nichts ändern und so weiter machen wie bisher oder es noch schlimmer machen. Wir müssen handeln. Verzichte auf Plastik, verzichte auf Einweg, verwende Glas statt Plastik, trenne Müll richtig, werfe Müll von der Straße in die Mülltonne, denn umsonst heißt die Mülltonne nicht so.

Du musst auf nichts verzichten, sondern lebe nachhaltig beziehungsweise minimalistisch. Verwende Produkte, die nicht in Plastik verpackt sind. Kaufe Obst und Gemüse, das nicht in Plastik verpackt ist. Nimm deine eigenen Schalen oder Boxen zur Feinkost in den Supermarkt mit und verpacke es darin. Denn zuhause wird es sowieso wieder in deine Behälter umgelagert.

Zeit ist kostbar und kommt nicht mehr zurück. Ist sie einmal weg, kannst du sie nicht wiederhaben oder -holen! Und genauso ist das mit unseren Planeten. Denn wir haben keinen zweiten, wir können die aktuelle Situation beziehungsweise die Vergangenheit nicht mehr ändern, sondern können es nur mehr besser beziehungsweise gut machen. Wir verwenden Stofftaschen anstatt Plastiktüten, wir verwenden Glasflaschen statt Plastikflaschen, wir kaufen Produkte, die in wieder verwendbaren Dosen zu kaufen sind, statt Einwegverpackungen. Du kannst dein ganzes Leben umstrukturieren und es besser machen als bisher! Denn nur wenn jeder einen Beitrag zu dem Chaos leistet, wird das Problem beseitigt.


Jetzt fragst du dich vielleicht:

Und was kann ich für unseren Planeten tun?

  • Urlaub: Verbringe deine Freizeit in der Nähe oder wenn du unbedingt weiterweg willst, dann benutze die öffentlichen Verkehrsmitteln, anstatt das Auto oder gar ein Flugzeug.
  • Verkehr: Benutze öffentliche Verkehrsmittel, anstatt immer mit dem Auto zufahren. Natürlich bist du abhängig von den Ab- und Anfahrtszeiten. Wenn viele mit dem Autobus in die Arbeit fahren würden, hätte man auch nicht so viel Verkehr auf den Straßen. Bedenke immer: Jedoch tust du nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem Geldbörsel etwas Gutes! Denn ein Auto kostet dir mehr Geld und Nerven, als eine jährliche Buskarte.
  • Produkte: Kaufe dir etwas, dass du wieder verwenden kannst, wie beispielsweise eine Trinkflasche aus Glas oder verwende Stofftaschentücher anstatt Einwegtücher, das gilt auch für die Küchenrolle. Verwende keine sondern nur mehr Geschirrtücher. Achte auf unverpackte Produkte!
  • Konsum: Man kann behaupten ich lebe einigermaßen minimalistisch. Ich kaufe nur das, was ich benötige. Das spar nicht nur an Müll, sondern auch an Geld! Vielleicht kannst du dir diesen Tipp abschauen.
  • Schmuck: Kaufe keinen Modeschmuck, denn er verfärbt sich schnell und mit der Zeit und dem häufigen Kaufen von Modeschmuck geht das echt ins Geld.
  • Second Hand: Verkaufe altes Zeug, dass du nicht mehr benutzt, aber es jemand anderer vielleicht benötigen kann. Vor allem bei Mode: Kaufe nicht so viel und frage dich vor jedem Kauf: Was ziehst du wirklich an? Was brauchst du? Wie oft trägst du das Teil?

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Und wie viel Müll willst du demnächst produzieren?

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