Getestet: Haushaltbuch

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! – sagt meine Mutter immer. Sparen ist ein großes Thema für mich, denn seitdem ich arbeiten gehe, wird mir erst klar, was man alles zahlen muss beziehungsweise wie oft man unnötig Geld ausgibt.


Kalkuliere!

Das ist das A und O bei deiner ganz persönlichen Buchhaltung. Am Besten überlegst du dir, wofür du wie viel ausgeben musst beziehungsweise ob ein Geburtstag ansteht oder du neue Schuhe benötigst. Kleiner Tipp von mir: Ich kalkuliere immer, wenn mir mein Gehalt überwiesen wird und da achte ich oftmals auch darauf, dass ich einen sogenannten Puffer habe. Den Puffer benötige ich für spontane Aktionen.

Unterteile in Kategorien!

Unterteile nicht zu wenig und nicht zu viel. Ich selbst habe mir 4 Kategorien angelegt und auch diese definiert und jeweils auch mit Farben notiert.

unverzichtbare Ausgaben:
  • Supermarkt (Lebens-, Putzmittel, Hygieneartikel)
  • Medikamente
  • Transport (Zug, Bugs, U-Bahn, Diesel)
  • Handytarif
  • Versicherung (Auto, Unfall, Pension)
  • Sparbuch und Bausparer
Wünschenswerte:
  • Geschenke
  • Shopping (Sport-/Kleidung, Schuhe, etc.)
  • Kosmetik (Make-up, Cremes, Nagellack, etc.)
Freizeit:
  • Bücher, Musik, Theater, Kino, Disco, Therme
  • Café, Konditorei, Restaurant, Imbiss
  • Hobby (Blog, Kalligraphie, Feuerwehr)
Unvorhersehbares:
  • Arztbesuche (Augen, FA, etc.)
  • Reparaturen
  • Elektrogeräte
  • Einrichtung/Haushaltsgeräte
  • Reisen/Urlaub
  • willhaben

Fixkosten haben Vorrang!

Autoversicherung, Handyrechnung und die Miete müssen zuerst bezahlt werden und danach kannst du dir eine neue Jean kaufen. Ich berechne, wie bereits erwähnt, mein Monat immer im Vorhinein und somit nehme ich meinen aktuellen Kontostand her, ziehe alle Fixkosten ab, ebenso ziehe ich den Bausparbetrag und die Summe für mein Sparbuch ab. Am Ende kommt dann der Betrag raus, den ich bis zur nächsten Überweisung meines Gehalts zur Verfügung habe. D. h. aber nicht, dass ich alles ausgeben muss!

Spare, spare, spare!

Desto genau deine Überblick über deine Finanzen wird, umso eher bekommst du ein Gefühl dafür, wieviel du dir gleich am Anfang des Monats weglegen kannst. Mein Tipp: Sobald du selbst Geld verdienst, rede mit deinem Bankberater und schließe einen Bausparer ab. Ebenfalls kannst du online sparen und dir selbst jedes Monat einen Betrag auf dein Sparkonto überweisen lassen. Somit ist es nicht mehr auf deinem normalen Konto und du hast weniger Geld zum unnötigen Ausgeben!

Jährliche und quartalsmäßige Zahlungen!

Hierbei solltest du unter’m Jahr auch schon dir den Betrag zur Seite legen. Beispielsweise zahle ich meine Autoversicherung im Quartal und somit rechne ich den ursprünglich Betrag durch Drei und spare monatlich den Betrag. Dadurch habe ich am Abrechnungstag die Endsumme beisammen und kann von meinem normalen Konto überweisen.

Am Monatsende betrachte!

Jedes Monat geht zu Ende und somit auch deine aktuelle Rechnung. Vergleiche auch gerne den Vormonat mit dem aktuellen. So bekommst du einen Überblick über deine unnötigen Ausgaben und wiederum lernst du dadurch, wo du einsparen kannst.


WICHTIG: Spare nicht zu viel! Und zerbricht dir auf gar keinen Fall den Kopf. Oftmals passiert es Menschen, dass sie falsch an Geld einsparen. Denn sie kaufen weniger vom Überlebungsnotwenidgen, wie beispielsweise an Lebensmitteln, anstatt dass sie an Ausgaben für Kleidung sparen.

Seit Anfang des Jahres notiere ich mir selbst meine Einnahmen und Ausgaben. Oftmals ist es erschreckend, wie viel man ausgibt. Wiederum gibt es auch Momente, da ist man stolz auf sich selbst, wenn man die Summe sieht, die man in einem Monat gespart hat.


Und hast du schon einen Überblick über deine Ausgaben und Einnahmen?

2 Kommentare zu „Getestet: Haushaltbuch

Gib deinen ab

  1. Ein gutes Tool für das Haushaltsbudget ist für mich der WebBudgetplaner. Ich nutze ihn seit 2010 für meine privaten Einnahmen und Ausgaben und seit mehreren Jahren nun auch für unser Haushaltsgeld. Die Filter zeigen einem schnell, wo noch Sparpotenzial besteht oder wie sich die Ausgabenkategorien über die letzten Monate/ Jahre entwickelt haben.

    Ob nun auf Papier oder digital, ich finde Haushaltsbücher sind eine große Hilfe, wenn man seine Finanzen in den Griff bekommen möchte 🙂

    Gefällt 1 Person

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